Grundlagen zu Hydrospeicher

Flüssigkeiten sind praktisch nicht komprimierbar und können somit nicht direkt zur Energiespeicherung verwendet werden. Hydrospeicher ermöglichen die Speicherung von Flüssigkeiten unter Druck. Gestützt auf das Gesetz nach Boyle-Mariotte (P x V = konstant) beruht sein Funktionsprinzip auf der unterschiedlichen Kompressibilität flüssiger und gasförmiger Medien.

Dies ermöglicht:

  • Die von einer Flüssigkeit übertragene Energie zu speichern und je nach Bedarf wieder abzugeben.
  • Aufrechterhalten eines notwendigen Druckes über eine bestimmte Zeit.
  • Hydraulischer Gewichtsausgleich grosser Massen.
  • Überschüssige Energie, z.B. in Form eines Druckstosses, aufzufangen.
  • Glätten eines unregelmässigen, pulsierenden Förderstromes.
  • Abfedern von Fahrzeugen und Krafthebeanlagen.
  • Druckausgleich bei thermischer Belastung.